Der perfekte Burger

In 5 einfachen Schritten

1. Das richtige Burger-Brötchen (Bun)

2. Das einzig richtige Fleisch für Deinen Burger (Du wirst nie wieder etwas anderes wollen)

Das größte Geheimnis hinter richtig geilen Burger Pattys ist das richtige Fleisch mit dem richtigen Fettgehalt .

Das Problem : Die meisten fertigen Burger-Pattys (auch die in guter Qualität beim Metzger) haben meistens zu wenig Fett .

Mit der folgenden Fleischauswahl stellst Du aber sicher, dass Du wirklich das perfekte Ausgangsprodukt für Deinen Burger hast.

Ich nehme dabei für mein Burger-Patty ausschließlich Fleisch vom Rind .Lass Dir dafür von Deinem Metzger ein Stück aus der Rinderschulter geben.

Ganz wichtig : Das Fleisch sollte unbedingt einen Fett-Anteil von mindestens 20% haben – das sorgt dann für diese unglaubliche Geschmacksexplosion im Mund.

Und genau das unterscheidet Doch einen richtig geilen Burger von einem zweitklassigen, oder? Lass Dir dann von Deinem Metzger das Fleisch mit einem Loch-Durchmesser von 6mm wolfen.

Das heißt, Dein Hackfleisch ist grob gewolft und genau das gibt Deinem Fleisch nachher eine perfekte Konsistenz und sorgt für ein super-saftiges Patty!

Extra-Tipp : Wenn Du gerne und öfter Burger machst, dann besorge dir einen Fleischwolf und wolfe Dein Fleisch selbst. Achte aber unbedingt darauf, dass Dein Fleisch bis zur Verarbeitung und dann bis zum Grillen wieder im Kühlschrank liegt.

3. Wie Du perfekte Burger-Pattys formst

Das Geheimnis hinter richtig guten Burger-Pattys ist, dass sie alle das gleiche Gewicht und die gleiche Form haben .
Glücklicherweise musst Du dafür keine Skulpturen formen können, denn Du kannst zum perfekten Formen der Pattys einfach eine Burger-Presse verwenden.


Dafür wiegst Du Dir zuerst Fleischbälle mit einem Gewicht von 200g ab – wir wollen ja richtige Burger machen und nicht das, was es beim typischen Schnellrestaurant auf den Teller gibt.


Dann knetest Du Deine Hackfleischbällchen, indem Du sie von einer Hand in die andere gibst und dann schnell wieder zurück .


Du weißt, dass Du Dein Burger-Fleisch genug geknetet hast, wenn es anfängt an Deinen Fingern kleben zu bleiben – denn dann hat sich das Eiweiß im Fleisch genug gelöst.


Das ist übrigens das Geheimnis, damit Deine Burger Dir beim Grillen später nicht auseinanderfallen .

Nun geht es an die Burgerpresse, aber vorher ölst Du diese noch mit ein wenig Rapsöl ein , damit Dein Hackfleisch Dir nicht in der Presse kleben bleibst.


Öle Deine Burgerpresse dabei alle 1-2 Pattys nochmal neu mit Rapsöl ein.
Presse nun das Fleisch mithilfe der Presse in seine Grundform.
Die meisten Burgerpressen hinterlassen dabei so eine kleine Delle auf der Oberseite des Pattys . Diese Delle verstärkst Du noch etwas mit Deinem Daumen.


Diese Kuhle sorgt dafür, dass sich dein Patty später auf dem Grill nicht biegt wie ein Football, sondern schön flach bleibt – dann kippelt auch der Deckel vom Burger nachher nicht.


Deine Pattys sind jetzt fast fertig. Jetzt streust Du nur noch Salz von beiden Seiten auf Deine Pattys, um sie zu würzen. Danach kommen die Burger-Pattys nochmal für eine Stunde in den Kühlschrank.

Wichtig : Wenn Du Pfeffer auf Deine Pattys möchtest, dann mach das unbedingt erst NACH dem Grillen . Der Pfeffer wird sonst bei den hohen Temperaturen bitter und verdirbt den
Geschmack.

4. Wie Du die Burger-Pattys auf dem Grill richtig zubereitest, ohne dass sie auseinanderfallen

Es wird Zeit die Pattys zu grillen!
Dafür heizt Du erst einmal Deinen Gas-Grill auf 240°C vor – das dauert etwa 10 Minuten.

Sobald die 240°C erreicht sind, regelst Du alle Brenner auf die mittlere Stufe herunter . Das hilft Dir, die Pattys langsamer anzugrillen, für mehr Rostaromen zu sorgen und damit dem Patty auch genug Bindung zu geben, damit es beim Wenden nicht auseinanderfällt .

Und jetzt geht’s los: Nimm Deine Pattys aus dem Kühlschrank und lege sie direkt auf den Grill .


Die Pattys musst Du im Gegensatz zum perfekten Steak nicht vorher bei Zimmer-temperatur ruhen lassen.


Falls Du Dich gefragt hast, ob Du den Grill-Rost vorher ölen musst : Auch das ist hier nicht
nötig
, da Dein Fleisch einen hohen Fettanteil von 20-25% hat.


Lege die Pattys dabei mit der Vertiefung nach oben auf den Grill.


Jetzt machst Du Deinen Grill-Deckel zu (das ist wichtig!) und stellst einen Timer auf 2 Minuten und 15 Sekunden .


Nachdem die Zeit abgelaufen ist, öffnest Du den Grill-Deckel und drehst die Pattys alle um 90 Grad. Damit geben wir den Pattys das geile Rautenförmige Branding.


Wichtig: Hier den Burger noch nicht wenden, das kommt gleich. Nur um 90 Grad drehen
und nochmal Deckel zu und den Timer auf 2 Minuten 15 Sekunden.

Jetzt sind die Pattys bereit zum wenden.


Nach dem Wenden schließt Du den Deckel, stellst den Timer aber nun nur noch auf 90 Sekunden.


Ist der Timer abgelaufen, öffnest Du wieder den Deckel und drehst die Pattys wieder um 90 Grad für das zweite Branding.
Deckel wieder zu und die letzten 90 Sekunden stoppen.


Jetzt wird es Zeit für das indirekte Grillen.
Dazu nimmst Du all deine Pattys und legst sie in die indirekte Zone Deines Grills dafür gibt es bei Gas-Grills so eine Ablage oberhalb des Hauptrosts.


Jetzt drehst Du auch den ganz linken Brenner auf die kleinste Stufe und machst
alle anderen komplett aus.


Wichtig: Achte darauf, dass auch auf dem oberen, indirekten Rost kein Fleisch direkt über dem noch eingeschalteten, linken Brenner liegt.

Bevor Du jetzt den Deckel wieder schließt, legst Du noch karamellisierte Zwiebeln und jeweils eine Scheibe Cheddar-Käse auf Deine Pattys.


Die Burger Buns legst Du jetzt ebenfalls noch kurz mit der Schnittseite nach unten in die indirekte Zone Deines Grills.


Direkt über den angelassenen linken Brenner legst Du außerdem noch ein paar Scheiben Bacon, der bei einem richtig geilen Burger auch nicht fehlen darf.


Das Fertiggaren der Burger (und des Bacons) dauert jetzt noch etwa 2 bis 3 Minuten.


Nimm dazu einfach einen Kerntemperaturfühler, um die Kerntemperatur Deiner Pattys zu überprüfen. Die perfekte Kerntemperatur für einen Burger ist 57°C.


Wichtig: Ist Dein Hackfleisch nicht frisch gewolft, dann musst Du die Pattys auf jeden Fall ganz durchgaren – das heißt die Kerntemperatur muss 65°C sein.


Nach dem Grillen des Burger geht es nun endlich an das Belegen!

5. Burger richtig zusammenbauen

Ich bin mir sicher, Du hast keine Lust auf einen aufgeweichten Burger, der Dir in der Hand sofort auseinander fällt oder?


Dann habe ich gute Nachrichten für Dich:
Mit dem hier verwendeten Burgerbaukasten, sorgst Du dafür, dass der Burger ab jetzt immer perfekt und stabil zusammengesetzt ist.


Los geht’s!
Ganz unten fängst Du mit der Unterseite des Burgerbuns an.

Darüber legst Du jetzt den Salat, denn der hält die Flüssigkeit & die Sauce davon ab, in das Brötchen unten einzuziehen – einfach aber effektiv, oder?


Jetzt kommen die Tomaten und die Zwiebeln – wenn Du welche auf Deinem Burger möchtest.


Und darüber kommt die Sauce – dafür kannst Du gerne eine Barbecue-Sauce verwenden, deren Rezept weiter unten noch folgt.


Jetzt kommt endlich der super-saftiges Patty mit den karamellisierten Zwiebeln und dem Käse. Da drauf noch den Bacon und einige Gewürzgurken, Deckel drauf und fertig ist der perfekte Burger.


Tipp: Benutze einen Spieß, um dem Burger stabil zusammenzuhalten.


Und noch eine wichtige Sache: Pass beim Reinbeißen auf, denn dieser Burger ist so saftig, dass es tropfen könnte 😀

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