Das Perfekte Steak auf dem Gasgrill

In 7 Schritten zum perfekten Steak

1. Wähle das richtige Fleisch

Für ein perfektes Steak ist zunächst das Ausgangsprodukt entscheidend für das Ergebnis. Meine Empfehlung für das erste Steak ist ein Ribeyesteak, das unter Steak-Liebhabern auch das beliebteste Fleischstück ist. Du bekommst es beim Metzger deines Vertrauens sicherlich in guter Qualität. Stelle sicher, dass Dein Steak mindestens 3cm dick geschnitten ist.

2. Nimm das Steak rechtzeitig aus dem Kühlschrank

Nimm das Steak 1,5 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank und lass es bei Zimmertemperatur liegen, damit das innere des Steaks Zeit hat sich zu erwärmen.
Beim Grillen erhitzt sich das Fleisch von außen nach innen zum Kern, und wenn dieser Kern vor dem Garprozess schonmal eine gewisse Grundtemperatur hat, wird das Steak euch das mit einem durchgehend bis zur Mitte gleichmäßigen Garzustand danken.

3. Steak vor dem Grillen salzen

15 Minuten vor dem grillen salzt du dein Steak mit Meersalzflocken von beiden
Seiten und lässt dann das Salz 15 Minuten einwirken.
Es verflüssigt sich dabei und verteilt sich gleichmäßiger auf dem Steak. Das sorgt später beim Grillen für noch mehr chemischen Reaktionen an der Fleischoberfläche. Das gibt uns die intensive Kruste die wir bei einem perfekten Steak so lieben. Eine genaue Beschreibung warum ich es für einen Vorteil für dein Ergebnis halte, wenn du vorher salzt, findest du ebenfalls weiter unten.

4. Grill vorheizen und Rost ölen

Heiz deinen Grill und damit auch deinen Rost lang genug vor. Das braucht auf jeden Fall 15 Minuten, bis eine Deckeltemperatur von mindestens 280°C erreicht ist. Jetzt ist der Rost heiß genug, um zu grillen. Vorher bürstet du ihn noch mit einer Edelstahl- oder Messingbürste gründlich ab und ölst ihn danach ein, damit er sauber ist und das Öl wieder aufnehmen und einbrennen kann.

Tipp 1:

Ich empfehle dir, das Einölen mit einer halbierten Gemüsezwiebel, die du in Rapsöl legst,

zu machen. Die Schichten der Zwiebel nehmen das Öl auf, und geben es gleichmäßig an den Rost ab.
Rapsöl ist hocherhitzbar und geschmacksneutral, und daher für das Vorbereiten und Einbrennen eines Grillrostes Top geeignet.

Tipp 2:

Wenn du keine Gussrost, sondern einen Edelstahlrost hast, benutze ein Stück weißen Speck und fette deinen Stahlrost damit ein.

Der Grill- und Garprozess

Grille dein Steak zunächst an um ihm das richtige Branding zu verpassen.

Mache das nach der Ten and Two Methode, die ein perfektes Muster auf unser Steak macht. Die Deckeltemperatur sollte bei ca. 280° C Grad sein. Jedes Branding für unser perfektes Rautenmuster benötigt 1:30 Minuten. Du grillst beide Seiten jeweils auf 10 Uhr und auf 2 Uhr. Insgesamt drehst und wendest Du dein Steak also 4x und lässt es jeweils 1:30 Minuten auf dem Rost.


Wichtig: Achte darauf, dass der Deckel während des Grillens zu bleibt. Es kommt weniger Sauerstoff in den Grill und das sorgst dafür, dass die Flammen schneller wieder ersticken und das Steak nicht verbrennt. Wenn Du fertig mit dem Anbraten bist, lege das Steak zum Fertiggaren in die indirekte Zone.

Merke:
Grille dein Steak zunächst an um ihm das richtige Branding zu verpassen. Mache das nach der Ten and Two Methode, die ein perfektes Muster auf unser Steak macht. Die Deckeltemperatur sollte bei ca. 280° C Grad sein.
Jedes Branding für unser perfektes Rautenmuter benötigt 1:30 Minuten. Du grillst beide Seiten jeweils auf 10 Uhr und auf 2 Uhr.

Insgesamt drehst und wendest Du dein Steak also 4x und lässt es jeweils 1:30 Minuten auf dem Rost.


Wichtig: Achte darauf, dass der Deckel während des Grillens zu bleibt.
Es kommt weniger Sauerstoff in den Grill und das sorgst dafür, dass die Flammen schneller wieder ersticken und das Steak nicht verbrennt.
Wenn Du fertig mit dem Anbraten bist, lege das Steak zum Fertiggaren in die indirekte Zone.


Direktes Grillen: Röstaromen erzeugen direkt über der Hitzequelle.
Indirektes Grillen: Fleisch garen weg von der Hitzequelle im indirekten Umluftbereich bei geschlossenem Deckel.
Du erzeugst damit in deinem Grill ein Klima wie im Umluftbackofen. Die Gasgrills haben eine Ablage oberhalb des Hauptrostes, auf der das Fleisch platziert werden kann.


Um die Umluft zu erzeugen, denke bitte daran, den linken Brenner auf kleinste Stufe
weiterlaufen zu lassen und die anderen Brenner einfach auszuschalten.

Wichtig: Es darf kein Fleisch direkt über dem laufenden Brenner liegen.

6. Die richtige Kerntemperatur

Man sagt das perfekte Steak wird bei 52-54 Grad vom Grill genommen. Das ist der Garzustand “Medium Rare”. Nimm zur Sicherheit unbedingt einen Kerntemperaturfühler, mit dem Du regelmäßig die Kerntemperatur Deines Steaks misst. Genau das ist das Geheimnis wie Du wirklich IMMER ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielst. Übrigens: Die oft empfohlene Fingerdruckmethode ist eher für fortgeschrittene Steak-Griller geeignet, da es ein wenig Übung und Erfahrung bei der Umsetzung benötigt.

7. Die Ruhepause

Jetzt lass das Steak noch mindestens 3 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen. Keine Sorge, das Steak kühlt nicht so schnell aus. Es gart in dieser Zeit im Kern eher noch 1 bis 2 Grad weiter da die Hitze noch von aussen nach innen in dein Steak vordringt. Das ist wichtig, damit dir beim anschneiden der Fleischsaft nicht wie Suppe auf den Teller läuft. Der Fleischsaft ist sehr heiss und flüssig wenn das Steak vom Grill kommt. Durch die Ruhephase sorgst du dafür, dass er sich ein wenig verdickt, sich wieder im Fleisch verteilt und du hast beim anschneiden das beste Ergebnis. Bei Bedarf: Jetzt kannst Du dein Steak noch nach Belieben pfeffern und ihm den letzten Schliff verpassen. Den Pfeffer auch wirklich unbedingt immer erst hinterher drauf machen da er sonst verbrennt und bitter wird.

Danach schneidest Du Dein Steak an und ich wünsche Dir einen guten Appetit!

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